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NEUVEROEFFENTLICHUNG

Burg 
Ich wünsche allen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
 
Ich sage Euch: Dieses 2011 wird spannend werden und voller Überraschungen stecken.
 
Gut, das war 2010 nicht anders.
 
Und 2009. Und 2008 und 2007 und so weiter und zurück sowieso nicht.
 
Deshalb bin ich beruhigt, denn:
 
Ich mag's halt, wenn's so läuft, wie es schon immer gelaufen ist.
 
Bin da etwas träge geworden: Ich mag keine Überraschungen mehr.
 
Schon gar nicht im neuen Jahr.
 
Winter


Sonnenschein in den Bergen

Na dann hat uns der Alltag wieder.

Ich freue mich. 

Den Jüngsten haben wir nun auch erfolgreich durch die Schulzeit gecoached - und damit ist das leidige Thema Schule nach 25 Jahren für alle Zeit erledigt. Jetzt sollen sich andere darum kümmern.

Welch eine Erleichterung. 

Dieses 2011 wird in vielerlei Hinsicht zu einem spannenden Übergangsjahr werden.

Grundsätzlich gilt - die Aussichten sind so, wie diese Woche in den Bergen gewesen ist: Sehr viel strahlender Sonnenschein über dem Hochnebel.

Dabei bin ich schon seit je ein ungemein optimistischer Mensch. 

Beruflich werden wir 2011 die Ernte unserer Aufbauarbeit der letzten drei Jahre einfahren können. 

Der Herbst war schon immer meine liebste Jahreszeit. 

Das heisst, es stehen ein paar wirklich spannende On-/Offline-Projekte vor der Realisierung. Und wenn es tatsächlich klappt, auch eines im Newsbereich.

Selbstverständlich werde ich weiterhin ungefragt meinen Senf zur politischen Kleinwetterlage bloggen.

Glaubt mir, dank der Wahlen in diesem Jahr werden wir jede Menge Spass haben. 

Also Leute, am Montag geht's los.

Freuen wir uns. 

PS: Dieses Jahr feiern wir mit messmerpartner unser 25jähriges Firmenjubiläum. Ist doch auch was.


Nein, die Rolle als Bundesrat war ihm nicht auf den Leib geschnitten. Auch als Unternehmensberater hat er nicht reüssiert.

Hingegen war er ein erfolgreicher Unternehmer.

Doch nun hat Christoph Blocher zu seiner eigentlichen Bestimmung gefunden: Er ist ein Prediger geworden.

Das war er eigentlich schon immer, nur ist dies mit seinen politischen Ämtern nicht so deutlich geworden. Christoph Blocher erinnert mich je länger je mehr an Pfarrer Sieber. 

Nur das Kreuz fehlt noch.

Die SVP soll sich nur nicht täuschen. Ihm ist die Partei schon lange nicht mehr so wichtig wie früher. Vielleicht war sie ihm überhaupt nie wirklich wichtig. 

Deshalb ist er immer zweispurig gefahren. Mit der AUNS lässt er neben einer Partei auch noch eine Bewegung politisch trommeln.

Denn Christoph Blocher wollte schon immer mehr als nur ein Parteiführer sein. Er will das Volk hinter sich scharen.

Er weiss aus der Wirtschaft, auch wenn die SVP, was nicht anzunehmen ist, tatsächlich 30% Wähleranteil erreichen würde, ihr das im Grunde genommen gar nicht viel nützt.

Ein Minderheitsaktionär ist und bleibt ein Minderheitsaktionär. 

Zumal der zweite Bundesratssitz für die SVP weniger einen Machtzuwachs bedeutete als eher eine Schwächung der Parteiposition.

Mit zwei Bundesräten ist man keine Oppositionspartei mehr. Mit einem zweiten Herrn Maurer in der Regierung ist kein Staat zu machen. 

Doch Männer wie Herr Blocher, die eigentlich alles erreicht haben im Leben, wollen mehr. Sie wollen berühmt werden oder noch besser: Sie wollen in die Geschichte eingehen.

Der Pfarrersohn folgt schon seit langem der pietistischen Familientradition der aus Württemberg eingewanderten Blochers: Der Erweckungsprediger Blocher will das Volk zu einem besseren Volk erziehen.

Anstelle von "mangelnder Frömmigkeit und unzureichender christlicher Lebensführung" (Wikipedia) ortet Herr Blocher beim Schweizer Volk mangelhafte Vaterlandsliebe und eine unzureichende eidgenössische Lebensführung.

Ja, Christoph Blocher will in die Geschichte eingehen. Mit weniger kann er sich nicht mehr zufrieden geben.


Na wenn das mal kein Energieendkampfgesetz ist. Die Bundesrepublik Deutschland will den Energieverbrauch jedes einzelnen Bürgers erfassen und aufgrund dieser Daten künftig jedem einzelnen Bürger eine entsprechende jährliche Energiemenge zuteilen.

Denn nur durch eine Rationierung könnten die ehrgeizigen CO2-Ziele der EU überhaupt erreicht werden.  

Ein Witz?

Überhaupt nicht. Das "Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen" ist letzten November ohne grosses Aufsehen verabschiedet worden.

Ziel der Maßnahmen nach diesem Gesetz ist es, die Effizienz der Energienutzung durch Endkunden in Deutschland mit Energiedienstleistungen und anderen Energieeffizienzmaßnahmen kostenwirksam zu steigern.

Unter "Energie" versteht das Gesetz

Elektrizität, Erdgas und Flüssiggas, Brennstoff für Heiz- und Kühlzwecke einschließlich Fernheizung und -kühlung, Stein- und Braunkohle, Torf, Kraftstoffe und Biomasse,

also alles. 

Eine eigene Bundesbehörde, die Bundesstelle für Energieeffizienz, wird sich in Sachen Datenerfassung, 

insbesondere zum Verbrauch der Endkunden, zu Art und Umfang der jeweiligen Kundengruppen, zum Kundenstandort und zu Lastprofilen 

ins Zeugs legen.

Kann uns egal sein?

Keineswegs. Deutschland möchte das durchgewunkene Gesetz EU-weit zum Durchbruch verhelfen. Dazu braucht es nur einen Anruf beim Herrn Oettinger. Weil der zumindest Deutsch verstehen tut, wird er das unverzüglich an die Hand nehmen.

Wir dürfen also gespannt sein, wie lange es dauert, bis das auch bei uns ein Thema wird. 


Stell dir vor, in Baselland sind Regierungsratswahlen. Und keiner geht hin. Weil schon jetzt feststeht, dass "unser starkes Regierungs-Team" (man beachte die Rechtschreibung) bereits als gewählt gilt.

Wie die Regierung in Weissrussland. Oder die in Aserbaidschan.

So kommt es, dass "Ballmer, Krähenbühl, Pegoraro, Zwick" nur noch einen Scheinwahlkampf führen müssen. Die Kampagne vom letzten Mal kann Kosten sparend rezykliert werden. 

Sie haben ja auch nichts Neues zu sagen. 

Beispielsweise auf der Website "Unser starkes Regierungs-Team" (man beachte die Rechtschreibung): Da wurde nichts geändert. Frau Amacker, heute Swisscom, ist noch immer Co-Präsidentin des Komitees und Präsidentin der CVP. 

Es spielt ja keine so grosse Rolle, weiss ja eh niemand, wie der/die Präsidentin der CVP tatsächlich heisst. Und wer im Komi-Tee sitzt, ist auch wurscht.

So ist es denn folgerichtig, dass es auf der Seite "Aktuelles" heisst:

Momentan sind keine aktuellen Berichte vorhanden.

Und unter "Agenda" ist zu lesen, was auch niemanden wirklich überrascht:

Momentan sind keine Termine vorhanden.  

Selbst die Ziele von 2007 des "starken Te-a-m-s" können unverändert übernommen werden.

Finanzen: Wir wollen gesunde, ausgeglichene öffentliche Finanzen. Die staatlichen Ausgaben haben sich nach den Erträgen zu richten – nicht umgekehrt. Mittel- und langfristig streben wir einen Abbau der Schulden an, um neuen finanziellen Handlungsspielraum zu gewinnen. 

An dieser Stelle darf jetzt gelacht werden. Diese Seite bietet den besten Anschauungsunterricht dafür, wie Politiker vor allem eines tun: Stroh dreschen.

PS: "Unser starkes Regierungs-Team" ist sowieso eine Mogelpackung. Im Majorz tritt jeder für sich an. Da gibt es keine Listenverbindung und keine vorgedruckten Wahlzettel. Wir könnten wählen, wen wir wollen, hätten wir denn eine Alternative.

Update 16:30 Uhr: Sie haben es gemerkt und nun doch noch die aktuelle Website aufgeschaltet. Die lesen schliesslich alle arlesheimreloaded. Damit führen alle Links zur neuen Website. 

Bitte gern geschehen.


Zunzgen ist beispielsweise so ein Dorf im Oberen Baselbiet. Es fällt durch zwei Dinge auf: Die ständigen Querelen in den Behörden und zweitens durch die Transferleistungen des Unteren Baselbiets.

Zunzgen wäre eine der vielen Oberbaselbieter Gemeinden, die man von der Landkarte streichen könnte. Es wäre kein Verlust.

Das Dorf mit seinen Zweieinhalbtausend Einwohnern und 28 Vereinen könnte man Sissach zuschlagen. 

Aber dazu bedürfte es auch im Landkanton einer entsprechenden Politik. Gibt es die? Nein.

Im Jahr 2008 hat Herr Ballmer eine Gemeindefusionsvorlage angekündigt. 2009 forderte Frau Schneider (CVP) eine Gemeindefusionsvorlage, weil noch nichts gemacht worden war. 

Im Kanton Baselland sind Fusionen kaum ein Thema, weil Regierungsrat Adrian Ballmer (FDP) daran wenig Interesse habe. 


Morgen findet eine interessante Pressekonferenz statt. Die SVP wird über ihre Antitheaterinitiative informieren. Es geht um den Auftakt für die heisse Phase des Baselbieter Wahlkampfs.

Am Tisch dürfen auch die Vertreter der FDP sitzen. Herrn Ceccarelli wird es gestattet sein, etwas zu sagen. Und auch dem Co-Präsidenten des Abstimmungskomitees, Herrn Herrmann.

Doch anders als die SVP signalisiert die morgige Antitheaterpressekonferenz für die FDP keinen Aufbruch. Nur knapp die Hälfte der Delegiertenversammlung mochte dem Vorstand und der Fraktionsleitung in ihrem Antitheaterkurs folgen.

Ein Parteileitungsmitglied hat es gar vorgezogen, aus Vorstand und Partei auszutreten. 

Die FDP-Parteispitze versucht denn vorsichtig zurückzurudern. Indem die Partei beispielsweise mit einer eigenen Kampagne, unabhängig von der SVP, bei den Wählern zu punkten versucht. 

Die FDP wird die Geldfrage in den Vordergrund rücken und drohende Steuererhöhungen an die Wand malen. 

Oder auf den einfältigen Punkt gebracht, lautet die Frage der FDP: Wollt ihr Brot oder Spiele?


Klima WidgetWow, 0.18 Grad C Temperaturanstieg seit 1979 - das ist aber eine rasante Klimaerwärmung, die wir durchmachen. (Siehe nebenstehendes Klimawidget.)

Wenn das so weitergeht, dann wird das bis Ende dieses Jahrhunderts gerade mal ein halbes Grad nach oben gehen.

Durchschnittlich. Weltweit.

Die Temperaturdaten stammen von der University of Alabama in Huntsville

Mehr über das Klimawidget, das seit November 2009 dieses Blog bereichert, gibt es hier: Widget zum Klimawandel 


Die FDP und die SVP machen gegen das Theater Stimmung. Die FDP versucht heute an einer Pressekonferenz ihren kulturpolitischen Ausrutscher mit drohenden Steuererhöhungen zu kaschieren: "Viel Steuergelder für eine kleine Minderheit."

Sparen ist angesagt.

Kurz vor Weihnachten haben die Landräte dicke Post von der Regierung gekommen. Es handelt sich um eine Vorlage im Rahmen "des Jahresprogramms 2011 des Regierungsrates".

Nein, es sind nicht erste Vorschläge, wie man Geld sparen kann.  

Im Gegenteil: Unter dem Titel "Teilrevision des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung" stehen happige Mehrausgaben ins Haus. 

Und das geht so: 

Die Bundesparlamentarier haben die Kantone verpflichtet, künftig pauschal 85 % aller unbezahlten Prämien und Kostenbeteiligungen der säumigen Versicherten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu übernehmen für die nach der erfolglosen Betreibung ein Verlustschein ausgestellt wird.

Was für den Kanton Basel-Landschaft konkret bedeutet:

Die pauschale Übernahme des Anteils von 85 % aller Verlustscheine wird jährlich schätzungsweise 17 Milionen Franken Ausgaben beim Kanton zur Folge haben. Darin enthalten ist der bisher für den Wegkauf verwendete Betrag von 1 Million Franken pro Jahr. Der Mehraufwand des Kantons beläuft sich somit auf 16 Millionen Franken pro Jahr. 

Dazu kommen noch die Kosten für eine neue Amtsstelle:

Der Aufwand für die zuständige kantonale Behörde und die Revisionsstelle beläuft sich auf schätzungsweise 200'000 Franken pro Jahr.

Der Hintergrund ist der, dass immer mehr Leute einfach keine Krankenkassenprämien mehr bezahlen. Auch die nicht, bei denen der Kanton schon heute die Prämien verbilligt. Bis jetzt zahlen die Krassen die ausstehenden Prämien. Also wir.

In Zukunft müssen die ausstehenden Prämien vom Steuerzahler bezahlt werden.  Also von uns.

Da sind wir doch mal gespannt, was die SVPFDP dazu sagen wird. 

PS: Die Ausgaben für das Theater sind im Budget 2011 enthalten, die 16 Mio. für die Übernahme der Krankenkassenschulden nicht.


In den nächsten Tagen stehen bei arlesheimreloaded Veränderungen an. Dieses Blog hier wird seine Pforten schliessen.

Neues Layout

Okay, arlesheimreloaded wird nicht von der Bildfläche verschwinden, sondern mit neuem Layout und vor allem mit einem neuen CMS ins Netz gestellt.  

Zu früh gefreut. 

Das bisherige Content Management System ist nach drei Jahren in ein Alter gekommen, wo es sich nicht mehr lohnt, irgendwelche Updates zu machen. Zumal es sich bei diesem System und dem Blog um eine Eigenentwicklung meiner Agentur gehandelt hat.

Vor vier fünf Jahren hat man die Onlinewelt und deren Gechäftsfelder noch völlig anders beurteilt.

Neu werde ich mit WordPress arbeiten. Und als Webhoster bin ich nun auch mit arlesheimreloaded bei Hostpoint zur Miete, wie schon mit manfredmessmer.ch. Mit denen habe ich auch bei anderen Projekten sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich bin ja nun nicht einer, der sein Licht unter den Scheffel stellt. Deshalb sei es angezeigt: Das neue Blog habe ich selbst eingerichtet und auch diese und jene Veränderung selbst vorgenommen.

Arnold Goodway, der die Grundstruktur des Blogs "Tweaker" entwickelt hat, ist Lehrer in Pretoria. Gestern Abend hat er mir per E-Mail ein paar Tipps gegeben bei Fragen, wo ich nicht mehr weiter wusste. Bin schliesslich kein Programmierer.

Thank you Arnold!

Also, wenn es in den nächsten Tagen mal Unterbrüche geben sollte, dann sind die bei den Steckdosen am Hantieren oder so. 




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